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(K)Ein Rückblick auf die Winterfreizeit im Paznauntal

Sparte: Wintersport Veröffentlicht von Gunther Holl am 11.03.2026

Vom 7. bis 14. Februar hat die Wintersportabteilung der FSK Vollmarshausen mit 29 Mitgliedern eine wunderbare Winterfreizeit in See im Paznauntal verbracht. Leider hat sich jedoch unter den Teilnehmern der Freizeit niemand gefunden, um einen kurzen, netten Rückblick auf die gemeinsame Fahrt zu werfen. Irgendwie ist das recht bedauerlich, waren doch alle voll des Lobes über diese gelungene Wintersportwoche. So kann man hier nur Vermutungen anstellen, was ein Rückblick wohl enthalten hätte. Sicherlich wäre zuallererst ein ganz großer Dank an das erfahrene und professionell arbeitende Orga-Team, bestehend aus Wilfried und Erhard, ausgesprochen worden. Mit viel Phantasie und Engagement konnten sie dem Wunsch der Fahrtteilnehmer des vergangenen Jahres nachkommen und ein Ziel ausfindig machen, welches die Preisspirale nicht weiter nach oben getrieben hat. Mit dem Hotel Lenz in See (Tirol) haben sie dennoch eine komfortable Unterkunft gefunden, in der sich alle Teilnehmer nicht nur sehr wohlgefühlt, sondern auch kulinarisch auf das Feinste versorgt gesehen haben. Ein besonderes Dankeschön an Lothar wäre in dem Rückblick sicher auch enthalten gewesen. Denn nur mit Hilfe seiner bewährten Transportunterstützung war es auch 2026 wieder möglich, die Reise komfortabel mit dem Zug zu gestalten, ohne Ski und Gepäck im Schlepptau. Zur Freude aller verlief die Anreise völlig komplikationslos. Pünktlich um 18:34 Uhr sind die Wintersportler direkt vor dem Hotel Lenz aus dem Linienbus gestiegen, mit dem die letzte Etappe von Landeck nach See zurückgelegt wurde. Das anschließende Abendessen gab schon einen ersten Vorgeschmack darauf, mit welch köstlicher Verpflegung in den nächsten Tagen zu rechnen war. Ein wichtiges Thema des Abends war die individuell zu entscheidende Frage, welches wohl der geeignete Skipass für die kommende Woche sei. Einfach zu beantworten war dies für diejenigen, die sich auf eine Winterwanderwoche freuten. Sie brauchten keinen Skipass, um die zahlreichen Wanderwege im Paznauntal zu genießen. Am schönsten soll es wohl am Ende des Tales bei Galtür und Wirl gewesen sein, wo übrigens auch die Langläufer auf ihre Kosten gekommen sind. Fein gespurten Loipen haben durchaus ernst zu nehmende Anforderungen an die Ausdauersportler gestellt. Welchen Anteil an der Schwärmerei der Wanderer und Langläufer über die Winterlandschaft im oberen Paznauntal die dort gelegene Hütte „Weiberhimml“ hatte, werden wir, da es (k)einen Rückblick auf die Winterfreizeit gibt, jedoch nie erfahren.

Dann war da noch die große Gruppe der alpinen Skiläufer, die sich zwischen Tagesskipässen, „4 aus 6 Tagen“-Skipässen, Wochenskipässen, Skipässen für See und Kappl oder Skipässen für die komplette Silvretta-Region entscheiden musste. Nun, jeder wird für sich die richtige Wahl getroffen haben, um das kleine, aber feine und hoch hinausgehende Pistenangebot in See und Kappl oder sogar in Ischgl/Samnaun zu nutzen. Der Einstieg zum Skigebiet See lag dabei ebenso wie das Ende der Talabfahrt nur wenige Meter vom Skikeller entfernt. Überwiegend sonnige Tage, perfekte Pistenbedingungen und keine langen Warteschlangen machten die Skitage im vorderen Paznauntal zum Genuss. Einige Skifahrer konnten jedoch der Versuchung nicht widerstehen, sich zusätzlich auf den Pisten von Ischgl und Samnaun auszutoben. Nach der Anreise mit dem Skibus galt es in Ischgl in einer großen Warteschlange zunächst viel Geduld aufzubringen, bevor Pisten und Gelände zwischen Palinkopf, Samnauntal und Grübelekopf unter die Bretter genommen werden konnten. Das weite Skigebiet, hervorragend präparierte Pisten, sonniges Wetter und sogar eine Neuschneeauflage ließen die Herzen der Skienthusiasten höher schlagen.

Einem Rückblick auf diese Winterfreizeit würde der geneigte Leser sicher unschwer entnehmen können, dass die Fahrt den vielfältigen und unterschiedlichen Interessen aller Teilnehmer gerecht geworden ist. Selbst für das recht individuelle Ansinnen eines Teilnehmers, auf Schneeschuhen in sechs Tagen in der Summe über 8000 Höhenmeter zu erklimmen, hat das Paznauntal gut geeignete Voraussetzungen geboten. Dass das hoch gesteckte Ziel bis zum Ende der Woche wohl nicht ganz erreicht wurde, war den dabei doch arg geschundenen Füßen des Sportkameraden geschuldet. Der Freude und Zufriedenheit des ambitionierten Sportlers über das Gruppenerlebnis Winterfreizeit tat das keinen Abbruch. Ob auch er nach seinen schweißtreibenden sportlichen Leistungen den Sauna- und Entspannungsbereich des Hotels genutzt hat oder dieser eher den auf Genuss orientierten Fahrtteilnehmern vorbehalten blieb, wird, da es (k)einen Rückblick gibt, niemand erfahren. Nach einer wunderbar sportlichen und erholsamen Woche wurde am Samstagmorgen die Rückreise mit Bus und Bahn angetreten.

Beim Umstieg in Innsbruck passierte dann schließlich doch noch das Unvermeidliche. Die Verspätung eines Anschlusszuges (nein, es lag nicht an der Deutschen Bahn) sorgte für Unruhe unter den Teilnehmern. Der Anschluss in München war nicht mehr zu erreichen und damit die Sitzplatzreservierung für die gesamte Gruppe obsolet. Mit Ruhe und Gelassenheit sowie der Kooperation eines pfiffigen Mitarbeiters der ÖBB ist es Wilfried bei gleichzeitige Rückendeckung durch Kassenwart Jens gelungen, auf die Schnelle für alle 26 Bahnfahrer kurzfristig Sitzplätze in einem anderen ICE von München nach Kassel zu reservieren. Man muss halt die Profis nur machen lassen.

Es gibt Gerüchte, dass sich viele Teilnehmer für das nächste Jahr eine Wiederholung der Winterfreizeit in See gewünscht haben. Ob das Orga-Team die Realisierung dieses Wunsches in Angriff nehmen wird, darüber gibt es (k)einen Hinweis. Ein Rückblick könnte vielleicht Aufschluss geben. Aber (k)ein Rückblick, (k)ein Hinweis. Schade eigentlich.